Tirol
Die Highlights in der Heimat des alpinen Skisports

Tirol
Die Highlights in der Heimat des alpinen Skisports

Tirol – diese fünf Buchstaben stehen an kalten Wintertagen für die Freiheit auf jenen Brettern, die für so manchen Zeitgenossen die Welt bedeuten. Natürlich ist von den Skiern die Rede, und das große österreichische Bundesland ist so etwas wie die Heimat des Sports im glitzernden Schnee.

Die Wiege des Skisports

Zwar soll es ein gewisser Hannes Schneider aus Stuben am Arlberg gewesen sein, der sich als allererster Skilehrer der Geschichte für den alpinen Skisport begeisterte, doch da man vom imaginären Arlberg, den man auf den Landkarten vergeblich suchen wird, rein theoretisch auch nach St. Anton rutschen kann, neiden die Tiroler dem Hannes Schneider diese Rolle nicht. Immerhin erfand Toni Seelos den Parallelschwung, und dessen Wiege stand in Seefeld, er war also ein waschechter Tiroler. Heute überzeugt Tirol mit einer kaum überschaubaren Anzahl an Pisten und Loipen und mit einem ganz besonderen winterlichen Flair.

St. Anton

Skifahrer Hütte
©Tirol Werbung / Jarisch Manfred

Das besagte St. Anton ist so etwas wie der Inbegriff des unbeschwerten Skifahrens. Der Ort, hart an der – natürlich nicht vorhandenen Grenze – zum Bundesland Vorarlberg hat sich über Jahrzehnte den Ruf erworben, das Eldorado des Après-Ski zu sein. Spektakulär sind aber auch die Ausblicke von der Valluga. Die Abfahrten nach Zürs sind ein besonderes Erlebnis. Auf Snowboarder und Skifahrer warten in und um diese Skigebiete nicht weniger als 300 Pisten-Kilometer. Dies ist also kein Ort, den man so ganz nebenbei abhaken sollte. St. Anton bietet Abwechslung en masse. Und wer vom Freeriden genug hat, der sollte beim Moserwirt einkehren und die dortige einzigartige Stimmung einatmen. Hier heizen DJs ordentlich ein. „Stanton“ ist außerdem die Skischaukel der Prominenz. Dort kann es einem passieren, dass ein im Skianzug gekleidetes gekröntes Haupt die gleiche Gondel benutzt.

Ischgl

Ischgl bei Nacht
© TVB Paznaun-Ischgl

Von St. Anton ist es nicht weit bis nach Ischgl. Dort gibt es nicht nur die reizvolle grenzüberschreitende Silvretta Arena Samnaun sondern auch die ungewöhnlichen und beliebten „Top-of-the-mountain“-Konzerte. Dabei geben sich Weltstars der Musik ein Stelldichein in luftiger Höhe. Für Udo Jürgens wurde dort einst der berühmte gläserne Flügel mit einem Helikopter auf die Idalp transportiert. Wer sich für seinen Skiurlaub anspruchsvolle Pisten wünscht, wird an dem, was er hoch über Ischgl findet, seine helle Freude haben. 240 Pisten-Kilometer werden vom Abend bis spät in die Nacht gründlich gepflegt, und auf Höhen bis zu knapp 3.000 Metern ist Schneesicherheit so gut wie garantiert.

Sölden

Berge-rund-um-Soelden
© Ötztal Tourismus – Rudi Wyhlidal

Sölden hat etwas, um das so manche Nachbarn den Ort beneiden. Hier gibt es zwei Gletscher, die diese Bezeichnung auch im Zeichen des Klimawandels noch verdienen: Rettenbach und Tiefenbach. Hier ist das Skifahren auch noch möglich, wenn im Tal die wilden Krokusse längst verblüht sind. Und da man im Skigebiet Hochsölden großen Wert auf Qualität legt, werden die Seilbahnen und Sessellifte regelmäßig modernisiert. Das Panorama ist in diesem Teil Tirols einzigartig. James Bond-Fans bewegen sich auf den Spuren ihres Idols, denn in dieser Bergwelt zerlegte „007“ einst in einem filmischen Klassiker einen Heuschober. Der futuristische Glaskubus auf dem Gletscher-Gipfel beherbergt heute einen Gourmet-Tempel.

Hintertux

Skifahrer Hintertux
© willem de meyer – unsplash

In Hintertux gibt es keine Ski-Saison. Und zwar deshalb nicht, weil es ein Ganz-Jahres-Skigebiet ist. Das ist selbst in einem derart mit dem Skisport verbundenen Land wie Österreich ein Novum. Das Skigebiet des Hintertuxer Gletschers ist etwas für Genießer – aber auch für Ausdauersportler. Denn eine Runde über sage und schreibe 60.000 Abfahrtsmeter mit einer Höhendifferenz von 15.000 Metern ist etwas für Menschen mit einer exzellenten Kondition. Und wer sich dabei die Zeit nimmt, um die Aussicht zu genießen, der gewahrt bei guten Bedingungen die Felstürme der Dolomiten und im Norden die Zugspitze. Selbst in den Sommermonaten sind auf dem Hintertuxer Gletscher bis zu 10 Seilbahnen in Betrieb. Die besten Snowboarder sind von Zeit zu Zeit im „Bretterpark“ anzutreffen.

Kitzbühel

Kitzbühel
©Tirol Werbung / Ehn Wolfgang

Wer von Kitzbühel spricht und sich in der Welt des alpinen Rennsports auskennt, dem kommt meist die legendäre „Streif“ in den Sinn. Das ist der Schauplatz des Hahnenkammrennens, des alljährlichen Highlights im Weltcup. Kitzbühel bietet Glanz und Glamour – hier ist die internationale Highsociety zu Hause. Das Skigebiet Kitzbühel/Kirchberg reicht hinüber bis in das benachbarte Bundesland Salzburg und dessen Pisten sind keineswegs nur für die Cracks der Szene bestimmt. Auch Anfänger finden hier seichte Hänge und vor allem erstklassige Skilehrer. Im Tal stehen einige Übungslifte der Skigebiete sogar kostenlos zur Verfügung. „Kitz“ ist ein Treffpunkt der Prominenz, und in der Bar des Hotels „Zur Tenne“ soll angeblich der Apfelstrudel besonders gut schmecken.

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freytag berndt Skiatlas
freytag berndt Skiatlas

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